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Finnlands „phänomenbasiertes Lernen“: Wie mobile Schreibtische und Stühle Fachbarrieren abbauen

2026-03-18 22:05:11

In einer Grundschule in Helsinki gibt es keine festen Klassenschilder, sondern nur mobile Lerngemeinschaften. Der Erfolg dieser „phänomenbasierten Lernmethode“ hängt in hohem Maße von einem ergänzenden mobilen Schultisch- und Stuhlsystem ab – dem physischen Schlüssel zum Abbau von Fachbarrieren.

Diese Schreibtische und Stühle sind mit geräuschlosen, omnidirektionalen Rädern ausgestattet, sodass sie mit einer Hand bewegt werden können. Im Naturwissenschaftsunterricht werden sie zu Experimentiertafeln kombiniert; im Geschichtsunterricht bilden sie Diskussionsrunden; im Kunstunterricht werden sie zu Staffeleien. Noch raffinierter ist, dass die Beine der Schreibtische über integrierte Ablagefächer verfügen, die es den Schülern ermöglichen, ihre persönlichen Gegenstände zu transportieren und so „Schreibtischbewegungen mit dem Schüler“ zu ermöglichen. Dieses Design macht „rotierende Klassenräume“ mühelos und ermöglicht wirklich interdisziplinäres Lernen.

Das finnische Bildungsamt ist davon überzeugt, dass ein flexibles physisches Umfeld eine Voraussetzung für eine Bildungsreform ist. Wenn Schulbänke und -stühle keine festen Hindernisse mehr sind, wird der Wissensfluss ungehindert. Dieses Konzept der „mobilen Klassenzimmer“ liefert wertvolle internationale Erfahrungen für den interdisziplinären Unterricht in Chinas neuer Lehrplanreform.